Segeltour „Rund um Bornholm“

 

 

Revierfreunde und andere nette Leute auf Segeltour 2009

Schon zum achten Mal machten sich am 5. September 2009 sieben Revierfreunde und vier gute Bekannte um 6 Uhr auf den Weg zum alljährlichen Segeltörn. Diesmal ging es nach Breege, einem kleinen Ort am großen Jasemunder Bodden auf der Insel Rügen. Dieter stellte der Crew freundlicherweise den 9-Sitzer seiner Firma zur Verfügung und Jürgen seinen Skoda Kombi.

In Breege sollte uns die gecharterte 50 Fuss Yacht Beneteau Cyclades mit dem Namen „MISTRAL“ erwarten. Da wir unseren gesamten Proviant bereits in Dortmund gebunkert hatten, konnten wir die Marina in Breege direkt ansteuern. Um 15 Uhr erreichten wir nach einer abwechslungsreichen Fahrt die Marina in Breege. Die Yacht wurde vom Vercharterer übergeben, die Kabine mit unserem Gepäck bestückt und der Proviant in den reichlich vorhandenen Schränken verstaut.

Auch für unsere 30 Fässer Krombacher fanden wir genügend Stauraum. Wie wunderbar, die Yacht überraschte uns mit 2 großen Kühlboxen. So bot sich die Möglichkeit eine Box ausschließlich für Getränke zu nutzen. Natürlich wurde die Fahne unseres Fanclubs am Achterstag gehisst und den gesamten Törn mit Stolz präsentiert.

Revierfreunde und andere nette Leute auf Segeltour 2009

Schon zum achten Mal machten sich am 5. September 2009 sieben Revierfreunde und vier gute Bekannte um 6 Uhr auf den Weg zum alljährlichen Segeltörn. Diesmal ging es nach Breege, einem kleinen Ort am großen Jasemunder Bodden auf der Insel Rügen. Dieter stellte der Crew freundlicherweise den 9-Sitzer seiner Firma zur Verfügung und Jürgen seinen Skoda Kombi.

In Breege sollte uns die gecharterte 50 Fuss Yacht Beneteau Cyclades mit dem Namen „MISTRAL“ erwarten. Da wir unseren gesamten Proviant bereits in Dortmund gebunkert hatten, konnten wir die Marina in Breege direkt ansteuern. Um 15 Uhr erreichten wir nach einer abwechslungsreichen Fahrt die Marina in Breege. Die Yacht wurde vom Vercharterer übergeben, die Kabine mit unserem Gepäck bestückt und der Proviant in den reichlich vorhandenen Schränken verstaut.

Auch für unsere 30 Fässer Krombacher fanden wir genügend Stauraum. Wie wunderbar, die Yacht überraschte uns mit 2 großen Kühlboxen. So bot sich die Möglichkeit eine Box ausschließlich für Getränke zu nutzen. Natürlich wurde die Fahne unseres Fanclubs am Achterstag gehisst und den gesamten Törn mit Stolz präsentiert.

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Unseren Törn wollten wir am Sonntag starten. Für den Samstagabend hatten wir uns in Lohme, direkt am Beginn der Kreidefelsen, einen Platz im Restaurant „Daheim“ reserviert. Dieses Restaurant ist aufgrund seiner reichhaltigen Fischspezialitäten wärmstens zu empfehlen.

Am Sonntag ging es nach einem ausgiebigen Frühstück endlich los. Durch den großen Jasemunder -, Breeger -, Wieker – & Breetzer – Bodden, an Vitte und Kloster von der Insel Hiddensee vorbei, erreichten wir nach fast 2 – stündiger Fahrt mit Motor die freie Ostsee. Unser erstes Ziel war Glowe auf der Insel Rügen. Mit dem Auto hätten wir von Breege 15 Minuten bis dorthin benötigt. Da wir mit dem Schiff schon zwei Stunden bis in die Ostsee und das Kap Arkona umrunden mussten benötigten wir bis Glowe im Tromper Wiek gut 6 Stunden. Da unsere Yacht für Charter Yachten in der Ostsee sehr großzügig dimensioniert war (15,50 Meter Länge und 5 Meter Breite) hatten wir anfänglich Bedenken in den Häfen einen geeigneten Liegeplatz zu finden. Diese Bedenken wurden aber kein einziges Mal zum Problem. Wie wir es schon häufiger erlebt hatten, war der Wind und somit auch der Seegang am ersten Tag am stärksten. Bei dieser ersten Etappe bemerkten wir, dass das Vorsegel eine Beschädigung und der Dieseltank in einer Kabine eine Undichtigkeit aufwies.

Die Reparatur kostete uns am Montag einige Stunden. Wir konnten erst um 14 Uhr in Glowe ablegen und den 65 Seemeilen langen Weg nach Bornholm in Angriff nehmen. Nach Berechnungen des GPS sollte das nächste Ziel, RØNNE, um 4.00 Uhr am Dienstag zu erreichen sein. Diesen Segeltag hatten wir kein sonniges und klares Wetter. Daher konnten wir keinen sichtbaren Sonnenuntergang genießen. Durch den günstigen Wind hatten wir eine sehr entspannte Überfahrt. Irgendwann am Abend traf Skipper Marcus die Entscheidung doch unter Motor weiter zu fahren, um die Ankunft im Stadthafen von RØNNE auf 2 Uhr zu verkürzen. Eine Fahrt bei Nacht ist schon ein besonderes Erlebnis.

Am Dienstagmorgen konnten wir bei Tageslicht den Stadthafen in Augenschein nehmen. Industrie – und Fährhafen, also nicht so prickelnd. Nach dem Frühstück machten wir uns dann auch sehr zeitig auf den Weg, die Insel Bornholm zu umrunden. Entlang der südwestlichen Küste, entgegen dem Uhrzeiger segelten wir bei schönem sonnigem Wetter um die Südspitze der Insel. An der zweitgrößten Stadt NEXØ vorbei erreichten wir am Nachtmittag unser Ziel Svaneke an der Ostküste von Bornholm. Da wir die Yacht durch unseren Tiefgang von 2,10 Meter nur im Hauptbecken des Hafens festmachen konnten, fanden wir dort keine freie Stelle mehr an der Hafenmauer und mussten daher neben einem älteren polnischen Segler im Päckchen festmachen. Einige Segelkameraden nutzten die Gelegenheit das kleine Hafenstädtchen zu Fuß zu erkunden. Natürlich auch um die Öffnungszeiten des Bäckers in Erfahrung zu bringen.

Am Mittwoch wollten wir bei tollem Segelwetter, Sonne und prima Wind, die Nordspitze von Bornholm umrunden. Auf dem Weg hieß es für drei Mutige in der schönen Bucht vor Sandvig vor Anker liegend und zum Vergnügen der restlichen Crew in die Ostsee zu springen. Nach diesem Badestopp umrundeten wir die Nordspitze und legten im Hafen von Hammerhavn an.

Dort wurde von zwei Gruppen zum Einen die dort befindlichen Burgreste der größten dänischen Burg und zum Anderen der Leuchtturm auf der Nordspitze besichtigt. Am Abend kochten wir schon zum dritten Mal auf unserem Schiff. Dieter gelang es jedes Mal mit der Hilfe von wechselnden Hilfsköchen schmackhafte warme Speisen zuzubereiten. Vielen Dank auf diesem Weg noch einmal dafür.

Am Donnerstag mussten wir uns schon wieder auf den Weg in die deutschen Gewässer machen. Noch einmal konnten wir uns bei tollem Segelwetter entspannen. Ingo, Dieter und Jens vertrieben sich wieder einmal die Zeit mit Skat. Etliche Stunden war nur Wasser um uns herum, nur kurz unterbrochen von dem ein oder anderem Schiff. Am Nachmittag sahen wir dann die Nordspitze von Rügen vor uns auftauchen. Eine Stunde vor der Ankunft in Lohme bekamen wir noch überraschenden Besuch der deutschen Küstenwache. Dieser Besuch war für alle eine Premiere. Die Küstenwache überprüfte unsere Personalausweise und erkundigte sich nach unserem Start- und Zielhafen. Im schönen Hafen von Lohme hatten wir wieder einen Tisch im Restaurant „Daheim“ telefonisch vorbestellt. Dort überraschte unser Segelkamerad Eugen nicht nur uns, sondern auch den Geschäftsführer des Restaurants mit seinem scheinbar nicht zu stillenden Heißhunger auf Filetsteaks (3x (i.W. dreimal) 250 Gramm Filetsteak ohne Beilage).

Am Freitag war unser letzter Segeltag. Wieder einmal um das Kap Arkona herum, an Hiddensee vorbei und durch die zu Anfangs genannten Bodden erreichten wir am Nachmittag wieder Breege. Bei der Fahrt durch einen Bodden überholten wir eine Yacht mit blauweißen Sympathisanten mit denen wir ein paar verbale Nettigkeiten austauschten. Alle Kameraden der Crew fanden, dass dieser Törn auf jeden Fall eine Wiederholung wert ist und wir sind gespannt wie im Jahr 2010 die Crew aussehen wird und in welchem Gewässer wir dann segeln werden.

Thomas L.

Dortmund, 12. Oktober 2009

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Rosenborg und Trondheim sind sehr starke Mannschaften.

— Carsten Jancker
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